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Mitfahrzentrale

Auf den Tafeln wird notiert, wer wann unterwegs ist – so können sich Fahrgemeinschaften bilden.

Umweltschutz

Gemeinsam weniger CO2

Kleiner Schritt, große Wirkung: Bei den Fahrten zwischen Oberhaching, Mindelheim und Bystrice setzt RATHGEBER auf CO2-Effizienz.

Auch in Zeiten totaler Vernetzung, von Videokonferenzen und Industrie 4.0 lässt es sich nicht vermeiden: Menschen müssen persönlich miteinander reden. Noch wichtiger: gemeinsam schweigen, das Gegenüber von Angesicht zu Angesicht erleben, Lösungen für Probleme finden. Aber auch Unterlagen, Materialien und Muster müssen von A nach B und C und umgekehrt transportiert werden. So herrscht denn auf den Strecken zwischen den RATHGEBER-Standorten in Oberhaching, Mindelheim und Bystrice reger Pendelverkehr.

Damit der effektiver und mit weniger CO2-Emissionen abgewickelt werden kann, nutzt RATHGEBER eine Idee von Teresa Borusiak. Sie ist in Oberhaching verantwortlich für die Registratur und unterstützt den Empfang. Dort hatte sie es eines Tages satt, dass immer wieder mehrere Autos mit jeweils nur einem Passagier unterwegs waren – und erfand die Mitfahrzentrale.

Die Umsetzung ist denkbar simpel: Wer einen Termin in einem der anderen Standorte hat, trägt sich auf einer kleinen Tafel am Empfang ein. Dort ist auch gleich zu sehen, wer sich sonst noch wann auf den Weg macht. So ist es ein Leichtes, Fahrgemeinschaften zu organisieren oder den reisenden Kollegen ein Paket mit auf den Weg zu geben.

Einer der vielen RATHGEBER-Mitarbeiter, die das System intensiv nutzen, ist Geschäftsführer Andreas Schrägle. Denn, so Schrägle, mit den gemeinsamen Fahrten ließen sich nicht nur jede Menge Abgase einsparen. Es komme auch häufiger vor, dass aus dem Dienstwagen unterwegs ein rollendes Besprechungszimmer wird.